Qualität und Zertifikate


Bei Ouwehand steht die Qualität unserer Produkte im Vordergrund. Aus diesem Grunde wird mit viel Umsicht nach den richtigen Grundstoffen gesucht, die zu einem Endprodukt mit unvergleichlichem Geschmack und hervorragender Qualität verarbeitet werden. Ouwehand ist stolz darauf, die Zertifikate IFS, BRC und MSC vorweisen zu können.

International Food Standard (IFS)

Das Qualitätssystem IFS (International Food Standard) ist eine Norm, die für die Nahrungsmittelsicherheit geschaffen wurde und hervorragende Qualität gewährleistet. Um das Zertifikat zu bekommen und es führen zu dürfen, ist es wichtig, dass sich das Unternehmen an nachstehend genannte vier Hauptkriterien hält:

  1. die Beherrschung von kritischen Kontrollpunkten
  2. das Engagement von Management und Mitarbeitern
  3. die Rückverfolgbarkeit von Produkten, Rohstoffen und Verpackungsmaterialien
  4. die Durchführung von korrektiven Maßnahmen.

Ein weiterer wichtiger IFS-Teilbereich ist HACCP. HACCP ist die Abkürzung von Hazard Analysis of Critical Control Points. Das Ziel dieses Systems besteht darin, den gesamten Produktionsprozess von A bis Z zu verfolgen und anschließend zu analysieren. Durch die Analyse des gesamten Prozesses wird das Abweichungsrisiko ausgeschaltet und werden eventuelle Gefahren für den Konsumenten direkt aufgespürt. Dank dieses kompletten Prozesses findet der Kunde in den Supermarktregalen nur die besten Produkte von Ouwehand. Selbst die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit (Voedsel- en waren autoriteit - VWA) kontrolliert jedes in der Einzelhandelsindustrie tätige Unternehmen im Hinblick auf HACCP.

British Retail Consortium (BRC)

Der BRC Global Standard for Food Safety, häufig mit der Abkürzung „BRC Food“ bezeichnet, ist eine Norm im Bereich der Nahrungsmittelsicherheit, die 1998 vom British Retail Consortium (BRC), der britischen Branchenorganisation der Einzelhändler, entwickelt wurde. BRC stellt Standardanforderungen an das Nahrungsmittelsicherheitssystem eines Lieferanten: Es werden Anforderungen im Hinblick auf das HACCP-System, das Qualitätsmanagementsystem und das Grundvoraussetzungsprogramm für Lebensmittelhersteller spezifiziert.

Zudem werden die Verantwortung der Geschäftsleitung, Umgebungsbedingungen (Produktions- und Prozesseinrichtungen), Produkt- und Prozesskontrolle sowie Schulung und persönliche Hygiene von Arbeitnehmern erfasst. Die verschiedenen zu diesem Standard gehörenden Elemente werden anhand einer detaillierten Checkliste überprüft, die mehr als 300 Kontrollpunkte umfasst. Ab dem Jahr 2016 sind die Anforderungen im Bereich Food Defense (Produktschutz für Lebensmittel) verschärft worden. Die Unternehmen müssen einen Food Defense-Plan erarbeitet und implementiert haben.

Marine Stewardship Council (MSC)

Der Marine Stewardship Council (MSC) ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die 1997 gegründet wurde und ein Gütesiegel für nachhaltig gefangene Fischarten ausgibt. Konsumenten können mit dem MSC-Zertifikat versehene Produkte am blauen MSC-Gütesiegel erkennen. Zu diesem Zwecke wurde die MSC-Norm für nachhaltige Fischerei erstellt. Diese Norm ist in einem zwei Jahre dauernden (1997-1999), internationalen Prozess zustande gekommen, in dem Experten aus Wissenschaft, Umweltorganisationen und dem Fischereisektor gemeinsam die Definition der MSC-Norm für nachhaltige Fischerei erarbeitet haben.

Diese MSC-Umweltnorm für nachhaltige Fischerei hat ihre Basis im Verhaltenskodex für den verantwortlichen Fischfang, der von der Ernährungs- und Landbauorganisation der Vereinten Nationen (FAO, 1995) erstellt wurde. Bei den drei Hauptprinzipien der MSC-Norm für nachhaltige Fischerei geht es um Folgendes:

  • Der Zustand der Fisch- und Meerestierbestände muss gesund sein und es auch bleiben.
  • Die Auswirkungen der Fischerei auf das Ökosystem müssen sich in Grenzen halten.
  • Das Fischereimanagement muss gut organisiert sein, nachweislich eingehalten und kontrolliert werden.

Unabhängig von Größe, Reichweite, Art, Fanggebiet oder Intensität des Fischfangs kann ein Fischerei-Unternehmen den Antrag stellen, von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle auf die Einhaltung der MSC-Umweltnorm hin überprüft zu werden. Wenn ein Fischerei-Unternehmen der Norm entspricht, wird das Unternehmen zertifiziert. Unternehmen, die das MSC-Gütesiegel auf ihren Produkten einsetzen möchten, müssen dann ein Zertifikat bezüglich der Kontrolle der Nahrungsmittelkette erhalten, um die Rückverfolgbarkeit des zertifizierten Fischs zu gewährleisten. Nur wild gefangener Fisch kommt für die MSC-Zertifizierung in Betracht. Für nachhaltig gezüchteten Fisch gelten andere Normen (wie das ASC-Gütesiegel).

Aquaculture Stewardship Council (ASC)

Der ASC erhebt für sich den Anspruch, das weltweit führende Zertifizierungs- und Kennzeichnungssystem für Fisch und Meeresfrüchte aus verantwortungsvoller Zucht zu sein. Die Hauptaufgabe des ASC besteht darin, die globalen Standards für verantwortungsvolle Aquakultur zu verwalten, die im Rahmen der WWF-Aquaculture Dialogues entwickelt wurden.

  • Mithilfe des ASC-Zertifizierungssystems und des Produktsiegels verantwortungsvolle Aquakultur zu identifizieren und zu honorieren.
  • um für die beste Kaufentscheidung in Sachen Umwelt und Mensch bei Fisch und Meeresfrüchten einzutreten
  • dazu beizutragen, dass sich die Märkte für Fisch und Meeresfrüchte in Richtung Nachhaltigkeit entwickeln

Garantiert traditionelle Spezialität (GTS)

Der Name ‚Holländischer Matjes‘ (Hollandse maatjesharing) ist seit dem 4. Januar 2016 von der Europäischen Union unter dem GTS-Logo zertifiziert. Dieses Siegel steht für garantiert traditionelle Spezialität (GTS). Das Zertifikat garantiert dem Käufer, dass alle Produkte, die dieses Siegel aufweisen, nach traditionellen Produktionsmethoden hergestellt werden.

So unterscheiden sich diese Produkte von Produkten, die mit künstlichen Reifungsmitteln hergestellt werden. Die ‚Holländischen Matjes‘-Produkte von Ouwehand sind mit dem GTS-Siegel ausgezeichnet worden.